Rehabilitation beantragen

Das AMEOS Reha Klinikum Ratzeburg arbeitet mit allen Rentenversicherungsträgern und gesetzlichen und privaten Krankenkassen und nach Rücksprache auch mit anderen Versicherungsträgern zusammen.

Wir sind beihilfefähig, entsprechend den Verordnungen der verschiedenen Bundesländer.

Beratung Rehabilitation: Direkter Kontakt zum Team 

Rufen Sie uns an:  +49 4541 13 3800  oder schreiben Sie uns eine E-Mail 

Gesetzlich Versicherte

Gesetzlich Versicherte

Als gesetzlich Versicherter haben Sie einen Anspruch auf Rehabilitation. Der Auftrag der Rehabilitation ist klar beschrieben: Ziel ist es, Menschen nach oder mit onkologischer, gynäkologischer, urologischer oder hämatologischer Erkrankung zu ermöglichen, so gut wie möglich am Alltag, am Leben in der Gesellschaft und am Berufsleben teilzuhaben – gesetzlich geregelt im Sozialgesetzbuch (SGB) IX § 4 und im SGB VI § 9.

Wahrscheinlich haben Ihr Krankenhausarzt, Hausarzt oder Sozialarbeiter bereits mit Ihnen über eine Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitation gesprochen. Sobald Sie sich dafür entschieden haben, werden diese für Sie einen entsprechenden Antrag stellen. Jetzt kommt es darauf an, welcher Rentenversicherungsträger für Sie zuständig ist (das können Sie z.B. bei Ihrer Krankenversicherung erfragen). Denn die einzelnen Rentenversicherungsträger arbeiten nach unterschiedlichen Verfahren. Jeder Kostenträger ist jedoch verpflichtet, einen gestellten Antrag an die zuständige Stelle weiterzuleiten, welches das Antragsverfahren jedoch geringfügig verzögert.

Die Formulare zur Beantragung einer Anschlussheilbehandlung oder einer Rehabilitation können Sie oder Ihr Arzt hier bei unserem Team des Belegungsmanagement anfordern. Beim Ausfüllen sind Ihnen die Mitarbeiter der Reha-Servicestellen der gesetzlichen Krankenkassen und Versicherungsträger behilflich. Für Fragen oder bei Problemen erreichen Sie unser Belegungsmanagement unter Tel. +49 4541 13 3800 werktags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder per E-Mail  

Privat Versicherte

Privat Versicherte

Sind Sie als privat Krankenversicherter gesetzlich oder freiwillig rentenversichert, werden die Kosten durch die Deutsche Rentenversicherung Bund übernommen, wenn die Maßnahmen eine Wiederherstellung oder Aufrechterhaltung der Erwerbstätigkeit gewährleisten.

Berufsgenossenschaften übernehmen Kosten für ambulante, stationäre und Anschlussbehandlungen im Rahmen von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen oder Berufskrankheiten. Dies gilt für privat versicherte Arbeitnehmer und für Selbstständige, die sich in einer Berufsgenossenschaft freiwillig versichern. Bei Freizeitunfällen übernimmt eine private Unfallversicherung die Kosten für Reha-Maßnahmen im Rahmen der Vertragsbedingungen.

Im Fall der Notwendigkeit eines Rehaaufenthaltes wird immer zuerst geprüft, ob einer der oben genannten Sozialleistungsträger für die Kostenübernahme zuständig ist. Ist dies aus unterschiedlichen Gründen nicht der Fall, wird die private Krankenversicherung in Anspruch genommen.

Stellen Sie bitte vorab fest, ob Ihre private Krankenversicherung die Leistungen im Rahmen des Versicherungsvertrages abdeckt.

Ihr Arzt erstellt einen Befundbericht für die medizinisch notwendigen Rehabilitationsmaßnahme oder die Anschlussheilbehandlung. Beides wird, abhängig von der persönlichen Situation und der Ursache der Erkrankung, bei der Rentenversicherung, der Berufsgenossenschaft oder der Unfallversicherung eingereicht.

Die Einreichung bei der privaten Krankenversicherung erfolgt erst dann, wenn keiner der anderen Kostenträger zur Kostenübernahme herangezogen werden kann und abgelehnt wird. Erst dann können Leistungen der Privaten Krankenversicherung (PKV) in Anspruch genommen werden, sofern sie in Ihren Versicherungsvertragsbedingungen enthalten sind. Für Fragen oder bei Problemen erreichen Sie unser Belegungsmanagement unter Tel. +49 4541 13 3800 werktags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder per E-Mail  

Beihilfe

Beihilfe

Medizinische Rehabilitationsbehandlungen sind nur beihilfefähig, wenn die Festsetzungsstelle sie vorher genehmigt hat.

In fast allen Bundesländern erstellt dafür ein Amtsarzt ein Gutachten: Die Reha muss medizinisch notwendig sein und der Erfolg einer stationäre Rehabilitationsmaßnahme kann nicht durch eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme erreicht werden.

Die Beihilfe bezuschusst 21 Tage lang Unterkunft und Verpflegung. Beamten stehen Reha-Maßnahmen nur in bestimmten Zeitabständen zu.

Das AMEOS Reha Klinikum Ratzeburg ist beihilfefähig, entsprechend den Verordnungen der verschiedenen Bundesländer.

Für Fragen oder bei Problemen erreichen Sie unser Belegungsmanagement unter Tel. +49 4541 13 3800 werktags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder per E-Mail  

Psychosomatische Reha beantragen

Psychosomatische Reha beantragen

Sie wollen eine Reha in der Rehabilitationsklinik für pflegende Angehörige beantragen? Dann sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über Ihren Wunsch, eine psychosomatische Rehabilitation für pflegende Angehörige zu absolvieren oder eine stationäre medizinische Vorsorge gemäß § 23 Absatz 4 SGB V für psychosomatische / psychovegetative Erkrankungen durchzuführen.

Bitte klären Sie mit Ihrem Hausarzt, ob Sie die Voraussetzung für eine Rehabilitation oder eine stationär medizinische Vorsorge erfüllen. Er wird gegebenenfalls die dafür notwendigen Untersuchungen durchführen.

Anschließend stellt er dann einen Antrag zur Durchführung einer Rehabilitationsmaßnahme. Gerne können Sie für Ihren Hausarzt unsere Arzt-Informationsmappe anfordern (Tel. 04541 13-3800), die Sie bei Ihrem nächsten Arzttermin einfach überreichen können. Für Fragen oder bei Problemen erreichen Sie unser Belegungsmanagement unter Tel. +49 4541 13 3800 werktags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder per E-Mail  

Sobald Ihr Antrag bewilligt worden ist, erhalten Sie von Ihrem Kostenträger eine Kostenzusage. Informieren Sie uns anschließend umgehend und wir nehmen Sie in der Rehabilitationsklinik für pflegende Angehörige so schnell wie möglich auf.