Triage - Wenn die Farbe entscheidet

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2020. Der akustische Alarm in der Notaufnahme ertönt. Dr. Mayr, Chefarzt der Notaufnahme, und sein Team eilen zum Bildschirm. „Schwerer Verkehrsunfall mit 40 z.T. Schwerverletzten“. Okay, bereitet die Räume für die Ersteinschätzung vor und informiert die Kollegen, die Bereitschaft haben, “ weist Mayr sein Team an. Es muss schnell gehen. 10 Minuten später erklingen die ersten Sirenen der Rettungswagen und die Türen zur Notaufnahme öffnen sich. Rettungskräfte bringen dann einen Verletzten nach dem anderen. Die Notaufnahme füllt sich. Nur nicht den Überblick verlieren, denkt sich Dr. Mayr.

Nicht den Überblick verlieren. Wer muss zuerst behandelt werden? Wo besteht noch die Chance auf Rettung? Welcher Patient ist schon verloren? Diese Fragen stellten sich nicht nur Soldaten bereits im ersten Weltkrieg, sie sind auch heute im zivilen Großschadensfall noch aktuell. Gerade in Zeiten einer Pandemie wie Corona hört man immer wieder den Begriff „Triage“ in den Medien. Doch was bedeutet der Begriff, der durch das Militär geprägt wurde?

Der Begriff „Triage“ wurde in der Kriegs- und Katastrophenmedizin geprägt und definiert „die Priorisierung medizinischer Hilfeleistungen bei einer Vielzahl von Verletzten zu gleicher Zeit und objektiv unzureichenden Ressourcen“. Kurz gesagt: Wer braucht als erstes Hilfe? Wer kann warten? Beim wem ist es schon zu spät? Als oberstes Ziel steht hier die Rettung so vieler Patienten wie möglich.

Auch im regulären Alltag einer Zentralen Notaufnahme (ZNA) außerhalb eines Großschadensereignisses wird bereits bei Ankunft des Patienten gleich zu Beginn eine Ersteinschätzung durchgeführt. Wie das funktioniert?  „In der Regel wird diese sog. „Ersteinschätzung“ von speziell geschultem Pflegepersonal durchgeführt. Als Ergänzung oder in unklaren Fällen besteht natürlich grundsätzlich die Möglichkeit der ärztlichen Unterstützung, “ erklärt Dr. Habenicht, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin an den AMEOS Klinika Bremerhaven. Spielt hierbei das Bauchgefühl auch eine Rolle? Für Dr. Habenicht auf jeden Fall.  „Hier ist auch die Erfahrung der Mitarbeiter gefragt. Viele langjährig erfahrene pflegerische u. ärztl. Kollegen sehen z.B. recht schnell, dass ein Patient evtl. vital bedroht ist, der für andere oder jüngere Mitarbeiter eher als „weniger dringlich“ eingeschätzt würde.“

Auch gibt es verschiedene Modelle zur Triagierung.  Welche Kriterien spielen im Ernstfall eine Rolle? Und wer legt diese fest? Gibt es nationale Leitlinien oder entscheidet jedes Klinikum für sich? AMEOS bedient sich hier des sog. MTS (Manchester-Triage-System). In den MTS-Ausbildungseinheiten bzw. -Kursen wird den Mitarbeitern ein strukturiertes Einschätzungssystem vermittelt, welches sich an Symptomen orientiert und dadurch unmittelbar lebensbedrohliche Zustände wie z.B. Vigilanzstörungen oder Schockzustände identifiziert. Daran anlehnend existieren beim MTS sog. „Präsentationsdiagramme“, die nach diesen Kriterien eine Einstufung in Dringlichkeitsstufen (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau) ermöglichen. 

Immer öfter wird in den Medien der Eindruck vermittelt, dass durch Corona auf den Intensivstationen  im Zweifel eine Behandlung abgebrochen werden müsse, nur weil ein anderer Patient bessere Überlebenschancen habe und beispielsweise nur ein freies Beatmungsgerät zur Verfügung stehe. Stimmt das?

Das wäre natürlich eine Extremsituation - in der Regel gibt es in der Klinik zu mindestens für eine Erstversorgung ausreichende Ressourcen. Bei nicht vorhandenen oder ausgeschöpften Bettenkapazitäten müsste der stabilisierte Patient dann ggfs. in ein anderes Haus weiterverlegt werden.  Dass im Regelbetrieb eine Behandlung abgebrochen werden muss, um einem anderen Patienten mit größeren Überlebenschancen zu helfen, wäre innerhalb der Klinik auch zur Coronazeit ethisch durchaus fragwürdig und wird nicht praktiziert. Dieses Szenario gilt eher für eine Triage draußen am Schadensort mit einer Vielzahl an Verletzten bzw. Erkrankten. Dort muss ggfs. tatsächlich selektiert werden und nach „Überlebenschance“ und „Nicht-Überlebenschance“ entschieden werden. Im normalen Alltag des Krankenhauses „ist das gottlob nicht so vordringlich“, meint der Chefarzt.

Viele fragen sich sicherlich, warum man nicht einfach sagt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“? Wäre das nicht auch irgendwie fair? Aus Sicht des Mediziners auf keinen Fall, denn: Patienten mit wirklich bedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen würden dadurch ggfs. zurückgestellt und die Behandlung nicht rechtzeitig eingeleitet. Die Folgen wären dann evtl. Langzeitschäden oder im Extremfall sogar der Tod – und das Ganze nur, weil z.B. eine leichte Brandverletzung vorher eingetroffen war und zuerst behandelt wurde. Aus diesem Grund ist die medizinische Ersteinschätzung wichtig und wertvoll.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Ersteinschätzung im Krankenhaus eine zentrale Rolle spielt, da sie den Ärzten und Pflegekräften die Möglichkeit bietet, Patienten nach Dringlichkeit zu sortieren. Dass unmittelbar über „Leben und Tod“ entschieden wird, kommt eher an Unfallorten vor - weniger im Krankenhaus!

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Text: Sophia Stillhard

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Dr. Michael Habenicht ist Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am AMEOS Klinikum Mitte Bremerhaven und seit Jahren selbst aktiv als Notarzt und Leitender Notarzt im Rettungsdienst tätig. 

Das AMEOS Klinikum Mitte Bremerhaven beheimatet Leistungsangebote wie die Klinik für Herz-, Kreislauf- und Gefässmedizin, die Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, die Klinik für Gefässchirurgie, die Klinik für Unfallchirurgie, die Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, die Klinik für Rheumatologie sowie die Sektionen für Schmerztherapie und für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin.

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