Beherzt in die Zukunft

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch immer die Todesursache Nummer 1 in Deutschland. Das Land Bremen ist hierbei besonders betroffen - die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegt hier 19 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Bisher versterben viele Patient*innen mit einer massiven, akuten Herzschwäche, meist im Rahmen eines schweren Herzinfarktes. Durch eine so genannte Impella-Pumpe, auch als "kleinste Herzpumpe der Welt" bekannt, kann die Überlebensrate deutlich erhöht werden. Mit diesem Kreislaufunterstützungssystem können solche Patient*innen stabilisiert werden. 

Das AMEOS Klinikum Mitte Bremerhaven stellt sich der Herausforderung diese Versorgungslücke zu schliessen und erweitert das kardiologische Versorgungsangebot nachhaltig. In Bremerhaven und dem Umland ist der Einsatz des Systems einmalig. Um Patient*innen mit schwerer Herzschwäche generell  noch umfassender behandeln zu können, soll zudem die Errichtung eines zertifizierten Herzinsuffizienzzentrums perspektivisch die notwendigen Kompetenzen bündeln.

Demographische Prognosen  zeigen, dass die grosse Anzahl der Patient*innen mit Vorhofflimmern in Zukunft weiter rasant steigen wird. Die Einführung der invasiven Elektrophysiologie am AMEOS Klinikum Mitte Bremerhaven ermöglicht es, diesen Patient*innen mit entsprechenden Behandlungen, sogenannten Katheterablationen, dauerhaft zu helfen und damit auch ein Voranschreiten der Herzschwäche aufzuhalten.  „Diese Eingriffe können dabei eine Vielzahl der Beschwerden erheblich  lindern“, so Dr. med. Wolfgang Dausch, Chefarzt der Klinik für Herz-, Kreislauf- und Gefässmedizin.

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