12.12.2013

Fördermittel für das AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Neustadt

Alheit erklärt: „Die Maßnahme ist Teil des von der Landesregierung beschlossenen Investitionsprogramms zur Verbesserung der Unterbringung der Forensik-Patienten in Neustadt.“

AMEOS Vorstand Michael Dieckmann betont: „Mit der Gesamtsanierung des Hauses 18 werden zwei Stationen mit insgesamt 40 Betten für den besonders gesicherten Bereich zur Verfügung stehen. AMEOS freut sich, dass die Landesregierung die Baumaßnahmen, die im Jahr 2005 begonnen wurden, fortführt.“

Frank-Ulrich Wiener, AMEOS Regionalgeschäftsführer, beschreibt: „Nach dem Umbau des Hauses 18 werden die Patienten nur noch in Ein- oder Zwei-Bett-Zimmern untergebracht sein. Dadurch haben die Patienten die Möglichkeit zum Rückzug und gleichzeitig zum Leben in der Gemeinschaft. Individuelle Angebote wie Ergo-, Kreativ- und Arbeitstherapie werden den Patienten niedrigschwellig im Haus zur Verfügung stehen. Die Anpassung der Zaunsicherungsanlage auf den hohen Standard des besonders gesicherten Bereichs führt zu einer Zunahme der Außensicherung.“

„Entweichungen und Lockerungsmissbräuche liegen im AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Neustadt unter dem Bundesdurchschnitt“, so Peter Bürkle, Chefarzt des AMEOS Klinikums für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Neustadt. „Die Zahl der Entlassungen konnte durch spezialisierte Behandlungsangebote und Entlassungsmanagement gesteigert werden. Ärzte und Pflegepersonal des Klinikums werden intensiv fort- und weitergebildet. Die Zuwendungen des Landes schaffen dafür eine wichtige Basis“, so Bürkle weiter.