06.07.2018  | AMEOS Klinikum Seepark Geestland

Kooperation des AMEOS Klinikums Seepark Geestland und des Fussball Clubs Geestland

Schon im Vorfeld zur diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft wurde viel diskutiert, ob Torwart Manuel Neuer in diesem Jahr dabei sein wird. Immer im Fokus der Medien: die Verletzung des FC Bayern Fußballtorwarts. Für Außenstehende wurde schnell klar, dass der Erfolg eines Spiels – oder eben einer ganzen Meisterschaft – von der Gesundheit eines jeden Spielers abhängig ist.

Auch abseits der deutschen Fußballprofis wird auf die körperliche Fitness von leistungsorientierten Fußballspielern und -spielerinnen geachtet. Der FUSSBALL CLUB GEESTLAND e.V. hat sich die Gesundheit seines Damenteams auf die Fahnen geschrieben. Die Damenmannschaft spielt immerhin in der vierthöchsten deutschen Liga, der Oberliga Niedersachsen.  

Jörg Schröder, 1. Vorsitzender des FC Geestland, kam durch seine Tochter auf die Idee einer Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsdienstleiser AMEOS und dem Verein. Als aktive Spielerin in der Damen-Mannschaft absolvierte Sarah Schröder in der Physiotherapie des AMEOS Klinikums Seepark Geestland eine Laufanalyse. Schnell war so der Gedanke geboren, eine Kooperation zwischen Krankenhaus und der ersten Damenmannschaft des Fußballclubs aufleben zu lassen.  

Die Kooperation bedeutet in die Tat umgesetzt unter anderem gemeinsam geplante Trainingsstunden, mit Laufschulungen und die gezielter Diagnostik jeder Spielerin. Mitarbeitende des AMEOS Klinikums in Debstedt wie beispielsweise Oberarzt Dr. med. Martin Fliedner oder Teamleitung der Physiotherapie, Thorben Schrämmer, sind mittlerweile fester Bestandteil dieser Verbindung. Physiotherapeut Schrämmer sieht in der Zusammenarbeit einen deutlichen Vorteil für die ganze Mannschaft: „Die Spielerinnen kommen regelmäßig für einen Medizin-Check in unser Haus. Seitdem wir aktiv mit dem FC Geestland zusammen arbeiten, beobachten wir auch das Training der jungen Frauen. Hier können wir jede Einzelne gezielt auf potenzielle Risiken hinweisen und in der physiotherapeutischen Behandlung gleich präventiv agieren.“

Vereinsvorsitzender Schröder ist froh über den Erfolg, den die Kooperation mit AMEOS garantiert: „Wir können mit der Unterstützung von AMEOS Verletzungen wie zum Beispiel Reizungen oder gar Risse von Bändern und Sehnen bei den Spielern vermeiden. Für die Saison-Vorbereitung ist das ein enormer Gewinn.“ Knie-Experte Dr. Fliedner pflichtet ihm schnell bei: „Wir können zumindest das Risiko von Verletzungen und Reizungen bei den Spielerinnen durch unsere Intervention verringern – das fördert eine höhere Leistungsfähigkeit im Spiel.“