27.01.2020  | AMEOS Gruppe

Neuer Regionalgeschäftsführer in AMEOS Ost

Dr. Lars Timm ist ab heute, 27. Januar 2020, von seiner Funktion als Regionalgeschäftsführer entbunden und per sofort frei gestellt. Frank-Ulrich Wiener übernimmt die Regionalgeschäftsführung für AMEOS Ost. Er führt bereits heute die ersten Gespräche mit den Führungskräften und Mitarbeitenden in der Regionalzentrale in Aschersleben und wird sich in den nächsten Tagen in allen Einrichtungen vorstellen.

Wiener ist Regionalgeschäftsführer AMEOS Nord und verantwortlich für über 4100 Mitarbeitende an 17 Standorten. Er bringt einen breiten Erfahrungsschatz im Krankenhausmanagement mit. Seit 2010 gestaltet er in verschiedenen Managementfunktionen und seit 2013 als Regionalgeschäftsführer AMEOS Nord die Strategie der AMEOS Gruppe mit.

Dr. Axel Paeger gründete das Unternehmen AMEOS einst, um die regionale Versorgung in mehreren Ländern und Regionen sicher zu stellen. Auch in Sachsen-Anhalt ist AMEOS als grösster Krankenhausträger angetreten, die regionale Gesundheitsversorgung zu sichern. Die von Timm angestossene Diskussion zur möglichen Schliessung von Klinika entspricht weder unseren Zielen noch unserer Unternehmensphilosophie.

AMEOS hat in seiner Geschichte noch nie ein Klinikum geschlossen oder veräussert. Das einst geschlossene Klinikum in Staßfurt hat AMEOS sogar wiedereröffnet, den Standort Oschersleben gar neu eröffnet. Vier der insgesamt sieben sachsen-anhaltinischen Standorte bildeten bei der Übernahme vor acht Jahren durch AMEOS mit einem jährlichen Verlust von 51,5 Millionen Euro den grössten Sanierungsfall von Krankenhäusern in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die von der kommunalen Verwaltung geerbten Verluste konnten zwar bereits reduziert werden, dennoch ist richtig, dass viele Klinika noch nicht kostendeckend arbeiten.

Damit sich dies ändert und zur Sicherung der Patientenversorgung und der Arbeitsplätze hat AMEOS in der Vergangenheit mehr als 80 Millionen Euro aus eigenen Mitteln in die Standorte investiert sowie aufgrund der von den Kommunen geerbten beispiellos hohen Verluste nochmals mehr als 80 Millionen Euro als Einlagen zur Sicherung des Fortbestandes der Krankenhausbetriebe eingezahlt. Es sei angemerkt, dass AMEOS gemeinnützig wirtschaftet und grundsätzlich keine Ausschüttungen an das Aktionariat vornimmt.