AMEOS Sommerserie

In unserer Sommerserie stellen wir in Kurzinterviews Mitarbeitende aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen bei der AMEOS Gruppe vor. Jeder dieser Mitarbeitenden repräsentiert einen unserer Werte.

Diese Woche möchten wir Frau Lara Vogler, Köchin, Diätköchin und Ernährungsberaterin in der Seeklinik Brunnen, ein Klinikum der AMEOS Gruppe, vorstellen, die als Beispiel für O wie offen steht.

Frau Vogler, wie sieht bei Ihnen ein typischer Arbeitstag aus?
Meine Arbeit fängt um 9 Uhr an. Damit die Patienten einen frischen Kuchen am Mittag geniessen können, backe ich die Kuchen am Morgen. Später werden die Desserts für den Mittag garniert und geschnitten. Nach diesen Vorbereitungen für das Mittagessen bereite ich Cremen und Kuchen für den nächsten Tag vor. Um 11.00 Uhr gehe ich zu meinen Kollegen in die Küche und bespreche unser Mittagessen. Zusammen besprechen und planen wir die einzelnen Spezialverordnungen der Patienten, wie z.B. gluten- , laktose- oder histaminfreie-Kost und Allergene. Während dem Mittagessen betreue ich das Buffet für unsere Gäste im Restaurant und berate bei Allergien und Unverträglichkeiten. Nach dem Mittagessen nehme ich Termine mit unseren Gästen wahr und berate diese in Bezug auf die Ernährung. In manchen Fällen geht es meist um eine Gewichtsreduktion, Allergien oder Intoleranzen. Später setze ich mich immer mit meinem Chef zusammen und bespreche das Menü für Spezialverordnungen für den nächsten Tag. Wenn ich noch Zeit finde, schaue ich nach neuen Rezepten und bilde mich am Computer ernährungsbewusst weiter.

Seit wann üben Sie diesen Beruf aus und was hat Sie dazu gebracht, diesen Beruf zu wählen?
Den Beruf übe ich seit meiner Ausbildung bereits seit 10 Jahren aus. Ich habe eine 3-jährige Lehre als Köchin gemacht und im Anschluss eine Zusatzausbildung als Diätköchin in einem Spital. Anschliessend folgte eine 2-jährige Ausbildung zur Dipl. Ernährungsberaterin. Es ist mir auch wichtig, dass sich unsere Patienten wohlfühlen. Der Kochberuf ist meine Leidenschaft, denn es erfüllt mich, Menschen glücklich und mit strahlenden Augen am Tisch zu sehen.

Was schätzen Sie am meisten an Ihrer Tätigkeit?
Mich begeistert es Kuchen, Torten und Cremes herzustellen und neue Rezepte zu kreieren. Während meiner Ausbildung habe ich meine Vorliebe für die Patisserie entdeckt. Sie erlaubt mir meine Kreativität auszuleben und immer wieder Neues auszuprobieren.

Wieso ist es in Ihrem Beruf besonders wichtig offen zu sein?
Offenheit braucht es in jedem Beruf. In einer Klinik ist die Kommunikation im Team und mit den Patienten besonders wichtig. In der Küche muss jeder Posten und Arbeitsschritt aufeinander abgestimmt sein, um unseren Gästen ein tolles kulinarisches Erlebnis zu bieten.

Wie können Sie in Ihrer Freizeit abschalten?
In meiner Freizeit treibe ich Sport, helfe bei den Pfadfindern aus, geniesse die Berglandschaft, die Zeit mit Freunden und Familie und fahre in den Urlaub, um Neues zu entdecken.

A wie Aussergewöhnlich: Wolfgang Adomeit

A wie Aussergewöhnlich: Wolfgang Adomeit

Herr Adomeit, wie sieht bei Ihnen ein typischer Arbeitstag aus?
Er beginnt morgens um 7 Uhr wie ein normaler Bürotag. Es kommen dann im wöchentlichen Rhythmus noch Begehungen der einzelnen Bereiche in Hinsicht auf den Brandschutz, Arbeitsschutz, Datenschutz und Abfallrecht hinzu. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Besprechungen. Auch das Durchführen von Unterweisungen im Brand- und Arbeitsschutz gehört mit zu meinen Aufgaben. Diese Unterweisungen müssen natürlich auch vorbereitet und geplant werden.

Seit wann üben Sie diesen Beruf aus und was hat Sie dazu gebracht, diesen Beruf zu wählen? Brandschutzbeauftragter bin ich seit 2014. Ich kam dazu über den Arbeitsschutz, den ich seit 2004 als Beauftragter des Arbeitgebers verantworte. Ständige Fort- und Weiterbildungen gehören dazu.

Was schätzen Sie am meisten an Ihrer Tätigkeit? Die Vielfalt der Aufgaben. So ist kein Tag langweilig, sondern hat immer auch neue, unerwartete Herausforderungen. Durch die Unterweisungen habe ich auch Kontakt unseren Mitarbeitern, was besonders schön ist.

Ihr Ehrenamt beim Roten Kreuz ist aussergewöhnlich. Was ist Ihre Motivation, sich ehrenamtlich zu betätigen?
Ich bin Christ. Das heisst, ich sehe mich in der Verantwortung, von dem, was ich habe (auch Zeit) etwas abzugeben und damit zu versuchen, die Welt für andere ein wenig erträglicher zu machen.

Wie können Sie in Ihrer Freizeit abschalten?
Am besten schalte ich ab, wenn ich mit meiner Familie zusammen bin. Zudem mache ich gern Musik als Organist und Cellist und singe in einem Chor mit. Das entspannt! Ein wenig Fitnesssport gehört auch noch dazu…

M wie Menschlich: Lili Kecur

M wie Menschlich: Lili Kecur

Frau Kecur, wie sieht bei Ihnen ein typischer Arbeitstag aus?
Mein Arbeitstag beginnt um 6:00 Uhr, dann erfolgt die Reinigung der Stationszimmer, Therapieräume, Patientenzimmer. Ab 12:00 Uhr arbeite ich dann im Büro. Am Nachmittag mache ich jeweils einen Kontrollgang durchs Haus und überprüfe ob alles passt. Dann muss Material verräumen und Kautionsartikel ausgeben.

Seit wann üben Sie diesen Beruf aus und was hat Sie dazu gebracht, diesen Beruf zu wählen?
Ich bin seit 12 Jahren im AMEOS Klinikum Bad Aussee tätig und arbeite gerne für das Wohlgefühl der Menschen, Mitarbeiterführung liegt mir und macht mir Spass.

Was schätzen Sie am meisten an Ihrer Tätigkeit?
Meine Tätigkeit ist vielfältig und abwechslungsreich und ich mag den Kontakt mit Patienten und Mitarbeitern, die Verantwortung und Organisation.

Warum ist es in Ihrem Beruf besonders wichtig, menschlich zu sein?
Im Umfeld einer Klinik und im Klinikum ist es wichtig dass man sich bewusst ist, dass man mit Menschen in Kontakt ist, die eine schwierige Zeit haben. Deshalb ist es besonders wichtig hier menschlich zu handeln und auf die Bedürfnisse einzugehen. Mitarbeiter, Kollegen, Patienten allen geht es besser wenn wir/ich ein offenes Ohr für die Anliegen haben.

Wie können Sie in Ihrer Freizeit abschalten?
Ich bin gern im Garten und in der Natur, beim Wandern und Lesen.

E wie Engagiert: Dr. Daniel Meinecke

E wie Engagiert: Dr. Daniel Meinecke

Herr Dr. Meinecke, wie sieht bei Ihnen ein typischer Arbeitstag aus?
Den typischen Arbeitsalltag gibt es in meiner Funktion nicht. In der Regel mache ich vormittags Visite auf einer der von mir verantworteten Stationen oder in der Tagesklinik. Diese Visiten bringen mir immer viel Freude, da ich hierbei nah an den Patienten bin und mich von deren Fortschritten überzeugen kann, die diese mit Unterstützung unserer Behandlungsteams auf den Stationen erreichen. Da ich Kliniken an zwei Standorten verantworte und auch in einigen überregionalen Arbeitsgruppen bin, bin ich im weiteren Tagesverlauf häufig viel unterwegs. So bringen die Tage ganz unterschiedliche Dinge hervor, die erledigt werden müssen. Hierzu zählen vielfältige administrative Tätigkeiten, wie z.B. den Umgang mit Krankenkassenanfragen, Personalakquise und Organisation von Fortbildungen. Viel Spass bereiten mir die Kontakte zu meinen Mitarbeitern, für die ich versuche immer ansprechbar zu sein. Auch die Gestaltung von Fortbildungen für diese, wie auch für niedergelassene Ärzte ist ein schöner, wenn auch zeitintensiver Aspekt meiner Arbeit.

Seit wann üben Sie diesen Beruf aus und was hat Sie dazu gebracht, diesen Beruf zu wählen?
Das Medizinstudium habe ich 2005 abgeschlossen und war anschliessend in verschiedenen Bereichen ärztlich tätig. So habe ich zunächst internistische, neurologische und schmerztherapeutische Erfahrungen gesammelt, bevor ich mich der Psychiatrie und Psychotherapie zugewandt habe. In diesem Bereich bin ich seit 2008 tätig und habe hier meine Facharztausbildung, eine verhaltenstherapeutische Psychotherapieausbildung, sowie eine suchtmedizinische Weiterbildung absolviert. Ich kann mir keinen interessanteren Bereich als die Psychiatrie vorstellen. Wir haben neben medizinischen Dingen auch Einblick in juristische, ethische, philosophische und weltanschauliche Bereiche, können neben komplexen medikamentösen Therapien auch sehr viel durch Gespräche behandeln, bei denen der ganze Mensch und nicht nur eine Organgruppe im Mittelpunkt steht. Des Weiteren sind innerhalb der Medizin im Bereich der Neurowissenschaften in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wohl die grössten Wissenszuwächse zu erwarten, so dass es immer spannend bleibt. Auch und vor allem der intensive Kontakt zu den einzelnen Menschen macht diesen Bereich so spannend und faszinierend.

Was schätzen Sie am meisten an Ihrer Tätigkeit?
An meiner Tätigkeit schätze ich besonders den Kontakt zu den Menschen. Hier steht stets der Patient mit seinen Belangen im Vordergrund. Diese sind jedes Mal unterschiedlich und stellen uns als Behandler vor neue Aufgaben. Das Gefühl, zumindest einem Grossteil der Patienten auch helfen zu können, ist etwas sehr befriedigendes. Ebenso wichtig ist mir der Kontakt zu den Mitarbeitern der beiden von mir geleiteten Kliniken. Diese machen in ihren individuellen Bereichen fantastische Arbeit und müssen hierfür von mir den Rücken frei gehalten bekommen. Das bedeutet, dass ich mich viel um übergeordnete, politische und administrative Bereiche kümmere, die den Kollegen letztlich die Arbeit erleichtern sollen. Auch die individuellen Kontakte mit den Kollegen liegen mir sehr am Herzen – und sei es ein kurzes Gespräch auf dem Flur. An der Tätigkeit als Chefarzt ist noch der Gestaltungsspielraum, sei es bei der Weiterentwicklung regionaler medizinischer Konzepte, oder auch in übergeordneten Gremien, etwas mich sehr begeistert.

Wie/Wofür engagieren Sie sich besonders?
Die besondere Herausforderung in der Funktion als Chefarzt zweier regional versorgender Kliniken ist die Vernetzung vor Ort, mit besonderer Erreichbarkeit für die ambulanten, komplementären und sozialpsychiatrischen Dienstleister. Aus diesem Grund bin ich in verschiedenen Gremien, wie zum Beispiel den regionalen Gemeindepsychiatrischen Verbünden und den Arbeitskreisen gemeindenahe Psychiatrie aktiv beteiligt. Im Gemeindepsychiatrischen Verbund der Landeshauptstadt Kiel, in dem sich die unterschiedlichen sozialpsychiatrischen Anbieter der Region vernetzen, bin ich im Koordinierungsgremium tätig und so auch Ansprechpartner für alle damit zusammen hängenden Belange von aussen und innen. Auch die Vertretung der Kliniken in Qualitätszirkeln und bei verschiedenen öffentlichen Anlässen ist etwas, was mir sehr am Herzen liegt. Hierzu gehören viele Telefonate und auch Termine, wie zum Beispiel die Teilnahme an besonderen Veranstaltungen. So konnten wir zuletzt beim Mut-Lauf in Kiel mit einem Team der Kliniken und einem Informationsstand vertreten sein. Neben den regionalen Tätigkeiten bringt meine Tätigkeit auch die Vertretung der Standorte und der regionalen Belange in verschiedenen Gremien bei AMEOS mit sich. Hierzu gehören neben der Hygienekommission, der Arzneimittelkommission und Qualitätsmanagementausschüssen auch die Mitgestaltung in der Entwicklung neuer IT-Konzepte, wie der Implementierung eines standortübergreifenden eKIS-Systems und auch die Teilnahme an der Fachgruppe Psychiatrie der AMEOS Gruppe. Wichtig an all diesen Tätigkeiten ist, dass ich das nicht ohne die engagierten und motivierten Mitarbeiter an den Kliniken vor Ort wahrnehmen könnte.

Wie können Sie in Ihrer Freizeit abschalten?
In meiner Freizeit bemühe ich mich um Ausgleich indem ich viel Zeit mit meinen drei Kindern verbringe sowie durch Spaziergänge und Sport, z.B. schwimmen. Wichtig ist mir auch der Kontakt zu Freunden und Bekannten, mit denen ich auch Themen besprechen kann, die mal nichts mit meiner Arbeit zu tun haben.