14.10.2021 | 08:30 - 15:30 | Neustadt in Holstein

Dokumentation und Pflegesprache in der psychiatrischen Pflege

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Pflegediagnosen in der Psychiatrie

Gute Pflege muss nicht nur geleistet, sondern auch kommuniziert und dokumentiert werden. Die Pflegedokumentation dient primär der patientenbezogenen Informationsweitergabe. Eine eindeutige Sprache schafft Transparenz.
In den vergangenen Jahren hat die Dokumentation im Kontext von Professionalisierung der Pflege, Qualitätsmanagement, Forschung sowie bezüglich der Leistungserfassung im Rahmen neuer Finanzierungsmodelle (z.B. DRG`s) zusätzliche Bedeutung erhalten. Gerade in der gegenwärtigen Situation der psychiatrischen Pflege können eine Pflegesprache und die Dokumentation von Pflegeinterventionen zur Herausbildung einer beruflichen Identität beitragen und der psychiatrischen Pflege eine gewisse Tiefendimension verleihen. Im Hinblick auf das kommende Entgeltsystem in der Psychiatrie können psychiatrische Pflegediagnosen eine sinnvolles Instrument zur Qualitätssicherung und einen Leistungsnachweis darstellen.

Inhalte

  • Anforderungen und Ziele
  • Elemente der Dokumentation
  • Klassifikationssysteme
  • Grundlagen und Begriffe
  • NANDA
  • ZEFP
  • POP®
  • NOC
  • NIC
  • ICNP
  • ICF
  • NMDS
  • Einführung einer Klassifikation
  • Kritik an einer Pflegesprache

Zielgruppe
Interessierte Mitarbeitende aus der Psychiatrie

Referent
Martin Villeneuve, Krankenpfleger mit Sozialpsychiatrischer Zusatz-ausbildung, Pflegedienstleitung, Soziale Arbeit B.A.

Seminargebühr
120,00 EUR netto
10 – 16 Teilnehmer

Anmeldeschluss
19.04.2021