02.11.2016  | AMEOS Klinikum Oldenburg

Medizinforum Morbus Parkinson in Oldenburg

Die Klinik für Neurologie und Neurophysiologie des AMEOS Klinikums Oldenburg lädt Patienten, Angehörige und Interessierte am 9. November von 17.00 bis 20.00 Uhr zur Informationsveranstaltung „Morbus Parkinson“ in das Bildungs- und Kulturzentrum Oldenburg i.H. ein.

Morbus Parkinson ist nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. In Deutschland erkranken jährlich ca. 13.000 Menschen. Die Erkrankung ist  bislang nicht heilbar, gehört aber zu den neurologischen Erkrankungen, die gut behandelbar sind.

In seinem Vortrag „Morbus Parkinson – Was ist das für eine Erkrankung, und wie kann sie behandelt werden“, stellt Dr. med. Jonas Repenthin, Chefarzt der Kliniken für Neurologie und Neurophysiologie der AMEOS Klinika Oldenburg und Neustadt, die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten vor und lädt zum Erfahrungsaustausch mit Betroffenen, Angehörigen und Interessierten ein. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden die nicht-medikamentösen Therapien vorgestellt. Die Therapeuten der Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie erläutern ihre Behandlungsangebote und die positiven Auswirkungen auf die Begleiterscheinungen der Erkrankung.

Die Klinik für Neurologie und Neurophysiologie in Oldenburg ist zuständig für die akut-neurologische Versorgung der Region Ostholstein, die Klinik in Neustadt ergänzt die neurogeriatrische Versorgung in der Region.

Informationen erhalten Sie in den Sekretariaten der Klinika: Frau Birgit Hoffmann, Tel. 04361 5080440 (Oldenburg) und Frau Renate Schwelgin, Tel. 04561 611-4600 (Neustadt)

Die Parkinson-Erkrankung
Weltweit sind rund 4,1 Millionen Menschen an Parkinson erkrankt - das entspricht knapp zwei Prozent der Bevölkerung im Alter von über 60 Jahren. In Deutschland sind etwa 250 000 bis 280 000 Personen betroffen. Studien gehen davon aus, dass sich wegen der alternden Bevölkerung und der mit der besseren Behandlung verbundenen, längeren Lebenszeit die Zahl der Patienten bis 2030 weltweit auf 8,7 Millionen verdoppelt. Die Patienten sind bei der Diagnose im Mittel 60 Jahre alt, bei fünf bis zehn Prozent der Patienten macht sich die Krankheit schon im Alter zwischen 20 und 40 Jahren bemerkbar. Männer sind ca. 1,5 Mal häufiger betroffen als Frauen. (Quelle: Deutsche Parkinson Gesellschaft)