Klinik für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie AMEOS Klinikum Osnabrück

Chefarzt:

Dr. med. Gerhard Friedrich
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Facharzt für Neurologie

Telefon: +49 (0)541 313 700

E-Mail: gfri.psy(at)osnabrueck.ameos.de

Behandlungsangebot

Mit unserem Behandlungsangebot richten wir uns an Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen, Störungsbildern also, bei denen den engen wechselseitigen Beziehungen von Körper und Seele eine besondere Bedeutung  zukommt.

Wir wollen versuchen, mit Ihnen gemeinsam die Hintergründe und die aufrechterhaltenen Bedingungen Ihrer Erkrankung zu verstehen, sinnvolle und notwendige  Veränderungen einzuleiten und hilfreiche Bewältigungsstrategien mit Ihnen zu erarbeiten.

 

Primär psychische Belastungen können massive körperliche Beschwerden verursachen und auf diesem Wege Ausdruck eines seelischen Konfliktes sein.
Anderseits führen vor allem schwere und chronische Erkrankungen häufig zu einer erschwerten Krankheitsverarbeitung, welche sich wiederum in deutlichen psychischen Krankheitszeichen, wie z.B. Ängsten und Depressionen wiederfinden.

 

In der psychosomatischen Medizin schenken wir dem so genannten bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell besondere Beachtung, sowohl hinsichtlich der Entstehung einer Erkrankung als im Hinblick auf ihre weitere Entwicklung.

 

Gemeinsam mit den Patienten möchten wir die Bedeutung einer individuellen Lebensgeschichte verstehen und ihnen helfen, diese integrieren zu  lernen.
Auch erfordert psychotherapeutische Arbeit stets eine Bereitschaft zur Veränderung.
Wir möchten mit Ihnen eine nachhaltige Motivation erarbeiten, hilfreiches Verhalten zu fördern und ungesundes aufzugeben.

 

Leidensdruck und Veränderungsbereitschaft, aber auch vorhandene Ressourcen wollen wir mit Ihnen gemeinsam nutzen, um realistische Therapieziele zu benennen und Wege dorthin zu erkunden.    

 

Wir behandeln nach entsprechend voraus gegangener Diagnostik Menschen mit sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern:

  • Somatoforme Störungen sind Beschwerdebilder, bei denen die vom Patienten erlebten körperlichen Krankheitszeichen nicht primär körperlich begründbar sind. Hierzu gehört die somatoforme Schmerzstörung,
    aber auch die Funktionsstörungen verschiedener Organsysteme (Herz-Kreislaufsystem, Magen-Darm-Trakt, Atmungssystem, Urogenitalsystem, Haut).
  • Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) sind Störungen, die durch belastende Lebensereignisse und zum Teil unbewusste Konfliktkonstellation („psychogen“) entstehen und zu körperlichen
    Ausdrucksformen führen. Beispielsweise sind dies Störungen der Bewegungsmuster, der Sprache, der Sinnesorgane, die zu sehr ausdrucksstarken und belastenden Symptomen führen können.
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen treten  nach akuten Krisen auf, als posttraumatische Belastungsstörung nach außergewöhnlichen Bedrohungen  sowie auch als sogenannte An-
    passungsstörungen beim Eintritt belastender Lebensereignisse (z.B.schwerer Erkrankung, Krebs, Trauerfällen)
  • Angsterkrankungen mit Panikattacken, phobische Störungen aber auch generalisierte Ängste sind fast immer mit starker Körpersymptomatik verbunden.
  • Depressive Störungen zeichnen sich durch eine sehr unterschiedlich ausgestaltete Symptomatik aus und sind insbesondere mit beeinträchtigtem Körpererleben verbunden.
  • Erschöpfungssyndrome sind mit vorzeitiger körperlich/geistiger Ermüdbarkeit verbunden, aber auch mit erhöhter Reizbarkeit und Schlafstörungen und sollten vom Burnout abgegrenzt werden.
  • Essstörungen (z.B. Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Störungen) stellen spezifische Verhaltensauffälligkeiten mit erheblichen und oft folgeschweren Körpersymptomen dar.
  • Sexuelle Funktions- und Identitätsstörungen sind häufig tabuisierte Themen, bei denen u.a.  Scham eine große Rolle spielt.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Störungsbilder mit Überlappung häufig zu psychiatrischen oder unterschiedlichsten somatischen Erkrankungen.

 

Psychosomatische Ambulanz

Mit unserer Psychosomatischen Ambulanz halten wir ein weiteres qualifiziertes Behandlungsangebot für Patienten bereit, die behandlungsbedürftig sind, aber keines stationären Settings bedürfen.

Termine nach Vereinbarung unter 0541 313-706

 

AMEOS Klinikum Osnabrück

Klinik für Psychosomatik
Klinikgebäude Natruper Holz
Sedanstraße 115
D-49090 Osnabrück
Tel. +49 (0)541 313 704
Fax +49 (0)541 313 709

 

So finden Sie zu uns:

Die Klinik für Psychosomatik befindet sich im Klinikgebäude am Natruper Holz (Klinikum Osnabrück GmbH).
Vom Zentrum aus fahren Sie in die Natruper Straße. Folgen Sie der Natruper Straße stadtauswärts, bis Sie links in die Straße Am Natruper Holz einbiegen können. Hier fahren Sie, bis Sie links die Paracelsus-Klinik passieren und biegen dann rechts ab in die Sedanstraße. Hier ist die Klinik ausgeschildert.
Mit den Öffentlichen Verkehrsmitten erreichen Sie die Klinik von der Innenstadt im 20-Min.-Takt - Haltestelle: Paracelsus Klinik. Die Linie 33 fährt sowohl über den Hauptbahnhof als auch über den Neumarkt.