Ess- und Schlafstörungen / sexuelle Störungen

Manche psychischen Probleme wirken sich auf körperliche Funktionen aus und führen zu Beeinträchtigungen, die die Lebensfreude erheblich mindern, schließlich aber auch die Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen können.

Man spricht auch von psychosomatischen Störungen. Ein wichtiges Beispiel hierfür sind die Essstörungen, bei denen aufgrund einer psychischen Beeinträchtigung die Nahrungsaufnahme bis zum Verhungern eingeschränkt werden kann oder auch Zeiten des Hungerns mit Fressattacken und Erbrechen abwechseln (Bulimie).

Häufig durch psychische Faktoren beeinträchtigt ist auch der Schlaf, vielfältige Schlafstörungen sind bekannt.

Für die Lebenszufriedenheit besonders bedeutsam ist auch die gelungene Sexualität. Störungen der Sexualität können die Lust auf sexuelle Aktivität, deren ungestörten Ablauf (sexuelle Funktionsstörungen), aber auch die Art der sexuellen Wünsche und Vorlieben (Störungen der Sexualpräferenz) berühren. Auch Menschen mit Geschlechtsumwandlungswunsch (Transsexuelle) benötigen qualifizierte Hilfe.

Essstörungen, Schlafstörungen und sexuelle Störungen bedürfen einer sorgfältigen diagnostischen Abklärung.

Ansprechpartner:
Psychiatrische Institutsambulanz
Dr. Uwe Kinzel 

Stationäre Behandlung:
Allgemeine Psychiatrie III
Station P 1.