Psychotherapie
Zu neuem Selbstvertrauen
Die Abteilung Psychotherapie des AMEOS Klinikums gliedert sich in drei Stationen mit insgesamt 45 Betten.
Auf der Depressionsstation 104 bieten wir für Menschen ab dem 18. Lebensjahr, die unter Depressionen leiden und nicht akut selbstmordgefährdet sind, entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.
Aufgenommen werden auch depressiv erkrankte Menschen im höheren Lebensalter, soweit sie nicht schwer pflegebedürftig sind.
An psychotherapeutischen Verfahren werden eingesetzt:
- die Tiefenpsychologie
- die Verhaltenstherapie
- die Gesprächspsychotherapie
- die Interpersonelle Psychotherapie.
Die psychotherapeutischen Behandlungen finden im Gruppen- und Einzelkontakt statt. Begleitend erfolgt bei Bedarf eine gezielte medikamentöse Therapie.
Die Psychotherapiestation 106 A steht Menschen offen mit:
- Angststörungen
- Zwängen
- Essstörungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Psychosomatischen Erkrankungen.
Schwerpunkt der Behandlung ist die tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie. Zusätzlich werden von den Therapeuten Einzelgespräche angeboten.
Auf der Psychotherapiestation 106 B werden:
- Menschen mit Alkohol- und anderen Abhängigkeitserkrankungen bei entsprechender Motivation und nach Entgiftung und
- Menschen bei denen seelische Probleme wie Depression, Ängste oder Persönlichkeitsstörungen in die Suchtmittelabhängigkeit geführt haben
behandelt.
Suchtspezifische Gesichtspunkte stehen im Mittelpunkt der tiefenpsychologisch orientierten Gruppengespräche, Informationsstunden, Rollenspiele und Gruppentrainings sozialer Kompetenzen.
Begleitend wird auf allen drei Stationen ein komplextherapeutisches Behandlungsprogramm bestehend aus:
- Entspannungsverfahren wie autogenes Training, Regulative Muskeltherapie, Progressive Muskelrelaxion
- Ergotherapie,
- Bewegungstherapie
- Mal- und Musiktherapie
- Lichttherapie
- Danse Vita
- physiotherapeutische Behandlungen
zur Unterstützung des Heilungsprozesses angeboten.
Aufgabe unserer Psychotherapie ist es, die oft in die Kindheit zurückreichenden Ursachen der verschiedenen Symptome aufzudecken und die Möglichkeiten zur Bewältigung der Konflikte zu aktivieren sowie vorhandene Kompetenzen zu stärken. Das resultierende Selbstvertrauen ist eine wichtige Voraussetzung, die Anforderungen des Lebens zu bewältigen, Lebensfreude wieder zu finden und eigene Wünsche zu verwirklichen.
Ansprechpartner
Funktionsbereichsleiter
Frau Dr. med. Andrea - Ulrike Jendrny
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie/ Psychotherapie
ajen.td(at)haldensleben.ameos.de
Sekretariat
Ellen Mai Moussan
Tel. +49 (0)3904 475-381
emai.td@haldensleben.ameos.de



