Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Neue Wege für Sorgenkinder
Auf den drei Stationen mit 40 Betten werden Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren mit Auffälligkeiten der gesamten Bandbreite kinderpsychiatrischer Störungen behandelt.
Dazu gehören:
- Hyperaktivität und Impulsivität
- Entwicklungsstörungen
- Lern- und Konzentrationsstörungen
- Ängste
- Depressionen und Zwänge
- Störungen im sozialen Verhalten
- Alkohol- und Drogenmissbrauch
- psychosomatische Störungen
- Essstörungen
- Einnässen und Einkoten
- Psychosen
- sonstige Krisen.
In der Krisenbehandlung, die ca. 10 bis 21 Tage dauert, stehen neben der schnellen Entlastung, Stabilisierung und Neuorientierung der Betroffenen auch die diagnostische Einordnung und die Einleitung weiterführender therapeutischer Hilfen im Vordergrund.
Die Langzeittherapie über etwa 8 bis 16 Wochen wird als Prozess gestaltet, der den jüngeren Patienten Raum und Zeit gibt, eigene Schwierigkeiten zu überwinden, eigene Stärken zu entdecken und Verhaltensweisen zu erlernen, die sozial akzeptabel sind. Eine ambulante Sprechstunde in unserer Institutsambulanz an zwei Wochentagen ergänzt das Behandlungsangebot.
Nach der stationären Aufnahme des Kranken in einer altersentsprechenden Patientengruppe erfolgt eine sorgfältige Verhaltensbeobachtung mit umfangreicher ärztlicher, psychologischer und pädagogischer Diagnostik. Der individuelle Therapieplan wird durch Mitarbeiter des ärztlichen/ psychologischen Bereichs, dem Pflege- und Erziehungsdienst, dem Sozialdienst, der Ergo- und Physiotherapie gemeinsam erarbeitet und dem Verlauf angepasst. Das Behandlungskonzept ist verhaltenstherapeutisch orientiert, bezieht aber sowohl tiefenpsychologische Methoden als auch die systemische Familientherapie ein.
Zu den weiteren Therapieformen zählen:
- körperorientierte und kreativfördernde Maßnahmen
- werktherapeutisches Arbeits- und Belastungstraining
- Entspannungstherapien
- Autogenes Training
- Hypnose
- spezielle Gruppentherapie gegen Sucht, Ängste und Essstörungen
- Eltern-Kleinkind-Psychotherapie
- soziales Kompetenztraining
- PC- gestütztes Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining
- indikationsgerechte medikamentöse Mitbehandlung
- individuelle schulische Förderung.
Wir sehen es als sehr wichtig an, viele Berührungspunkte mit der realen Umwelt der Betroffenen aufrechtzuerhalten beziehungsweise neu zu gestalten, etwa durch regelmäßige Kontakte mit den Bezugspersonen und durch außerklinische Aktivitäten. Dadurch können neue Verhaltens- und Beziehungsmuster ausprobiert werden. Längere therapeutische Beurlaubungen dienen der Vorbereitung auf die Entlassung.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der ambulanten Nachsorge. Wir weisen auf Kontaktmöglichkeiten zu Beratungsstellen, Jugendämtern, Selbsthilfegruppen und weiterbehandelnden Ärzten und Psychologen hin.
Zu den vielen Annehmlichkeiten bei uns gehören:
- ein großzügiges Platzangebot
- Streichelgehege und Garten
- Sauna und Schwimmhalle
- Kegelbahn
- Bibliothek
- Videotechnik
- Fahrräder
- Reitmöglichkeiten.
Sprechstunde der Ambulanz KJP
montags | 09:00 bis 15:00 Uhr | |
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mittwochs | 09:00 bis 15:00 Uhr | |
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donnerstags | 09:00 bis 15:00 Uhr |
Sprechstunde der Eltern-Kleinkind-Therapie
montags | 09:00 bis 15:00 Uhr |
Ansprechpartner
Chefärztin
Dipl.-Med. Anke Kasner
Fachärztin für Psychiatrie
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
akas.kjp(at)haldensleben.ameos.de
Sekretariat
Marion Reinhold
Tel. +49 (0)3904 475-421
mrei.kjp(at)haldensleben.ameos.de



