Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Versorgung unserer Patientinnen erfolgt sowohl auf der gynäkologisch- operativen Station als auch auf der Entbindungsstation in ansprechend eingerichteten Zwei- bis Dreibettzimmern. Insgesamt stehen dafür 19 Betten zur Verfügung.

Das Behandlungsspektrum der Gynäkologie gliedert sich wie folgt:

Auf operativem Gebiet werden sämtliche gynäkologische Standardoperationen, einschließlich Krebsbehandlungen durchgeführt. Zum Spektrum gehört auch die Mammachirurgie.
Auf der Station stehen differenzierte Untersuchungsmöglichkeiten durch die moderne Ultraschalldiagnostik zur Verfügung.
Es erfolgt die Behandlung aller konservativen Frauenleiden.
Sämtliche Eingriffe erfolgen in einem modernen Operationstrakt unter optimalen Bedingungen.

Große Bedeutung haben endoskopische Eingriffe, die auf Grund modernster technischer Ausstattung möglich geworden sind. Dies betrifft Operationen über die so genannte Bauchspiegelung als auch Operationen innerhalb der Gebärmutterhöhle über den Gebärmutterhalskanal, der so genannten Hysteroskopie.

Bei der Mammachirurgie erfolgt die Probeentnahme suspekter Befunde nach Palpationsbefund, nach sonographischer bzw. Drahtmarkierung. Bei einem Mammakarzinom kommen brusterhaltende und ablative Operationstechniken mit primärem und sekundärem heterologen Wiederaufbau zur Anwendung.

Alle Patientinnen mit Brustkrebs werden in der interdisziplinären Tumorkonferenz des Brustzentrums Stralsund vorgestellt, zu welchem die Anklamer Frauenklinik seit Beginn des Jahres 2006 gehört. Nach Beratung der Tumorkonferenz wird über die nachfolgende Behandlung entschieden, d.h., ob eine Chemotherapie und/ oder eine Bestrahlung der Restbrust, der Brustwand oder Achselhöhle erforderlich wird.

Die besondere Aufmerksamkeit der Klinik gilt der Karzinomchirurgie mit den Schwerpunkten:

  • Vulvakarzinom -einfache und erweiterte Vulvektomien
  • Zervixkarzinom -Frühstadien
  • Korpuskarzinom -Radikaloperation mit pelviner Lymphonektomie
  • Ovarialkarzinom -je nach Operabilität bis hin zum Tumordebulking


Ein weiterer operativer Schwerpunkt sind Operationen zur Behandlung der Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden der Frau, wobei hier verschiedenste Techniken über den abdominalen bzw. vaginalen Zugangsweg, auch in Kombination, angewandt, werden.

Das Behandlungsspektrum der Geburtshilfe umfasst:

  • moderne computerunterstützte Überwachung der Geburt durch Monitoring und Telemetrie
  • familienorientierte Entbindung (Beisein von Vätern oder Beziehungspersonen)
  • Rooming-in-System auf der Wochenstation (Kinder werden durch die Wöchnerinnen selbst betreut)
  • geburtsvorbereitende Kurse und Schwangerenschwimmen unter Anleitung von Hebammen
  • Nachsorge der Wöchnerinnen in der Häuslichkeit
  • Betreuung von Risikoschwangerschaften durch spezialisierte Untersuchungsmöglichkeiten (Dopplersonographie)
  • kinderärztliche Versorgung der Neugeborenen


Zur Geburtsbeendigung stehen sämtliche operative Techniken zur Verfügung. Weiterhin sind alternative Entbindungsmethoden möglich (z.B. Roma-Rad, Wassergeburtswanne).

Das ambulante Behandlungsspektrum umfasst:

  • Betreuung von Problemfällen auf Zuweisung
  • Mammaspezialsprechstunde (Mammasonographie)
  • Intensivschwangerenbetreuung



Ansprechpartner

Chefarzt 
Olaf Scholz
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Leitende Hebammen
Kristin Lüthke
Anke Witt


Sekretariat
Ilona Wilde
Tel.  03971 834 5200
Fax  03971 834 5213
E-Mail: iwil.gyn(at)anklam.ameos.de