Geschichte
Alles hat eine Geschichte...
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in dem Gebäude der Weißen Schule (heute Realschule) aus den übernommenen Beständen eines früheren Reservelazaretts das Städtische Krankenhaus Alfeld eingerichtet. Ein schon jahrzehntelanger Wunsch der Bürger der Kreisstadt Alfeld ging damit in Erfüllung.
Aber innerhalb weniger Jahre zeigte sich, dass das Gebäude und die vorhandene Bettenzahl für die angewachsene Bevölkerung des damaligen Landkreises Alfeld und der angrenzenden Gebiete nicht mehr ausreichten. Die Verantwortlichen des Landkreises und der Kreisstadt Alfeld fassten den Entschluss, mit gemeinsamen Kräften ein neues Krankenhaus auf dem Eiberg zu bauen. Der erste Spatenstich erfolgte 1961, drei Jahre später wurde die medizinische Versorgung dort aufgenommen.
Bereits 1970 wurde der weitere Ausbau des Krankenhauses eingeleitet, erste Um- und Ausbauten fanden 1973/74 statt. 1977 erfolgte die Anerkennung als Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen. Ende 1988 wurde der Neubau des OP-Trakts in Betrieb genommen. In den 1990er Jahren wurden zwei Bettentürme angebaut, die das Bild des Krankenhauses noch heute prägen. Die letzte große Baumaßnahme wurde 2005 mit den Neubauten des Ärztehauses, des Verwaltungsgebäudes sowie des Eingangsbereiches abgeschlossen.
Bereits 2004 schlossen sich das Alfelder und das Gronauer Krankenhaus unter dem Dach der Leinebergland-Kliniken zusammen. Diese Fusion wurde 2007 beendet. Seitdem wurde das Alfelder Haus wieder eigenständig von den Gesellschaftern proDIAKO, der Stadt Alfeld und dem Landkreis Hildesheim geführt.
Seit Juli 2010 gehört das Klinikum zur AMEOS Gruppe und nennt sich AMEOS Klinikum Alfeld.
