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Fast jeder hat irgendwann einmal etwas von Herzdruckmassage, stabiler Seitenlage und Mund-zu-Mund-Beatmung gehört. Spätestens aber zum Erwerb des Führerscheins beschäftigt man sich als Privatperson unterschiedlich intensiv mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Vom Pflege- und Ärztepersonal einer Klinik geht man jedoch davon aus, dass sie sich mit den Abläufen und Handgriffen im Notfall bestens auskennen. Da es wie in so vielen Situationen auch bei der Reanimation heißt „Übung macht den Meister“ und auch die Richtlinien zur korrekten Ersten Hilfe in regelmäßigen Abständen überarbeitet und optimiert werden, bietet das AMEOS Klinikum St. Salvator Halberstadt allen Pflegemitarbeiter zur Zeit einen Reanimationskurs an.
In einem 90 minütigen Training frischen die Teilnehmer außerhalb ihrer Dienstzeiten zum Einen ihre theoretischen Kenntnisse auf und üben zum Anderen ausgiebig an einer Reanimationspuppe. „Wir möchten mit diesem Kurs erreichen, dass alle Mitarbeiter auf dem selben Kenntnissstand sind und somit eine schnelle und optimale Erstversorgung im Ernstfall garantiert ist“, erklärt Andreas Meyer-Wernecke, Oberarzt der Medizinischen Klinik am AMEOS Klinikum St. Salvator Halberstadt, der die Reanimationskurse leitet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, so dass jeder der Kursteilnehmer die Möglichkeit bekommt, mindestens einmal die Herzdruckmassage sowie einmal die Mund-zu-Mund-Beatmung an der Reanimationspuppe zu trainieren. Individuelle Fragen, Unsicherheiten und aktuelle Neuerungen werden in Ruhe besprochen. „Die Reanimationskurse laufen seit einigen Wochen und bisher ist die Nachfrage sehr groß. Am Ende werden wir einen Großteil unserer Mitarbeiter geschult haben“, so Beatrice Weiß, Pflegedirektorin am AMEOS Klinikum Halberstadt.
Doch nicht nur das Pflegepersonal kann an den Kursen teilnehmen. Auch Mitarbeiter aus anderen Bereichen des Klinikums können ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen. Denn auch im Alltag gilt: Das schlimmste, was man in einem Notfall tun kann, ist, gar nichts zu tun. „Denn selbst schlechte Erste-Hilfe-Maßnahmen können bereits Leben retten“, erklärt Andreas Meyer-Wernicke.
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